Deutsche Glimmlampen GmbH

Deutsche Glimmlampen GmbH

STORIA &

TECNOLOGIA

Profilo storico · stabilimenti · archivio

DATI ESSENZIALI

PaeseGermany
ClassificazioneHersteller
AmbitiValvole
Sedi collegate4
Valvole collegate324

PROFILO STORICO

Hinter dem Namen Deutsche Glimmlampen GmbH steht eine Geschichte, die älter ist als diese Firmenbezeichnung. 1897 gründete Otto Pressler gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf in Cursdorf eine Präzisionsglasbläserei für wissenschaftliche Geräte und Vakuumröhren. Rudolf schied aus und eröffnete 1903 einen eigenen Betrieb; die beiden Pressler-Linien sind deshalb zu unterscheiden. Ottos Werkstatt fertigte physikalische und chemische Apparate sowie Röhren nach Geissler, Crookes, Goldstein, Braun und Tesla und arbeitete später auch in Leipzig. Im Ersten Weltkrieg kamen Röhren für die Nachrichtentechnik und Röntgenröhren hinzu. Entscheidend war die Fähigkeit, Glas präzise zu formen und zu verschließen, sodass Vakuum, Elektroden und elektrische Entladungen in sehr unterschiedlichen Geräten beherrscht werden konnten.

Zwischen den Weltkriegen rückten Fotozellen, Glimmlampen und Spannungsstabilisatorröhren immer stärker in den Mittelpunkt. In den 1930er Jahren übernahm Otto Pressler die verbundenen Unternehmen DGL und INFRAM; die Bezeichnung Deutsche Glimmlampengesellschaft Pressler Leipzig gehört in diese Phase und bedeutet nicht, dass die GmbH bereits 1897 gegründet wurde. Das Angebot reichte weit über kleine Signallampen hinaus: Es umfasste Mess- und Prüfgeräte wie das Glimm-Voltmeter und das Glimm-Outputmeter von 1937 sowie die Glimm-Messbrücke von 1938. Eine Glimmlampe konnte nicht nur Spannung anzeigen, sondern auch als empfindliches Element eines hochohmigen Messgeräts dienen. Die Reihen der Anzeige- und Reglerrohren zeigen, wie Gasentladungen für bestimmte elektrische Aufgaben genutzt wurden, die sich von denen einer gewöhnlichen Glühlampe unterschieden.

Ein Bombenangriff zerstörte 1943 den Leipziger Betrieb. Im Januar 1944 brachte Gerhard Pressler die verbliebene Produktion nach Cursdorf; die Mechanik wurde bei der Firma Langbein eingerichtet. 1945 wurde die Gesellschaft wieder als Deutsche Glimmlampen Gesellschaft Leipzig eingetragen. Nach dem Krieg ging ihr industrielles Erbe im VEB Elektronische Spezialröhren Leipzig, kurz ESR, auf. Zu dieser späteren Phase gehörten auch Spezialröhren für Prüf- und Messzwecke. Die Namen Pressler, DGL und ESR stehen somit für verschiedene Abschnitte einer durch Krieg, Wiederaufbau und Eigentumswechsel geprägten Tätigkeit. Die technische Kontinuität lag in der Entwicklung und Herstellung kleiner Vakuum- oder Gasentladungsgeräte, von frühen physikalischen Demonstrationen bis zu praktischen Anwendungen der Elektronik.

VENTILE

Valvole associate 324

00-A2900-F6100-H1900-H6200H42150/DK150/K150DK150K22-17233-3844/8448466-6RWMY479FQ/GTE479FQGTE480HUGIH480mHU/GIH480RQGTE79N290-002MX290-003TMA90-043SD90-322HL

Prime 24 denominazioni in ordine alfabetico.

STABILIMENTI E SEDI

Sede / societàLocalitàPeriodoAmbito
Otto Pressler, Thüringer VacuumröhrenfabrikOrigine dell’attività vetraria nel 1897; precedente alla GmbHCursdorf, Thüringen, Germany—Tubi a vuoto e strumenti scientifici
Deutsche Glimmlampengesellschaft Pressler Leipzig / DGLAttività di Lipsia distrutta nel 1943; indirizzo pubblicitario documentato nel 1942Glockenstraße 11, Leipzig, Germany—Fotocellule, lampade a bagliore e tubi stabilizzatori
Deutsche Glimmlampen Gesellschaft, attività trasferitaRipresa della produzione dai residui di Lipsia nel gennaio 1944Cursdorf, Thüringen, Germany—Dispositivi a scarica e tubi speciali
Deutsche Glimmlampen Gesellschaft Leipzig / VEB Elektronische Spezialröhren LeipzigRicostituzione del dopoguerra e successiva impresa statale; indirizzo preciso non accertatoLeipzig, Germany—Tubi speciali e dispositivi a scarica