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C-EM2: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre C-EM2.

4 PDF-Datenblaetter verfuegbar

C-EM2 im Archiv entspricht C/EM2 auf Philips-Miniwatt-Unterlagen: Abstimmindikator mit Fluoreszenzschirm und Triode im selben Kolben. Konischer Schirm, von oben betrachtet, zwei fächerförmige Leuchtsektoren mit abstimmabhängiger Breite und Helligkeit. Gegenüber EM1 nennt Philips zwei Ablenkelemente statt vier und ein zusätzliches Gitter im Anzeigesystem.

Mehrere Steuerarten: Die Triode verstärkt die AGC-Gleichspannung; ihre veränderliche Anodenspannung beeinflusst die Ablenkung durch in das Leuchtsystem ragende Haltestege. Alternativ steuert das Anzeigegitter die Helligkeit bis zum Verschwinden und zugleich den Winkel. Die Triode bleibt dann etwa zur Störunterdrückung oder AGC-Verstärkung frei. Beide Steuerungen lassen sich kombinieren.

Nützlich bei schwachen Signalen: Neben der Abstimmung schmale, schwache Leuchtsektoren; zur Trägerfrequenz hin wachsen Helligkeit und Fläche, nach Lichtsättigung bei starkem Träger Breite bis etwa 150°. Eine Kathodenabdeckung verhindert störendes Kathodenlicht. Tabellenwinkel gelten für einen Sektor am Schirmrand, nicht für eine beliebige Summe beider.

Indirekte Heizung 6,3 V, 0,2 A, Wechsel/Gleichstrom, Serie/Parallel. Triode: Anode 200 V/Gitter −2,5 V oder 250 V/−3,5 V; jeweils Strom 3 mA, Steilheit 2 mA/V, Faktor 50, Innenwiderstand 25 kΩ. Blatt 4. Juli 1940: Schirm/Anode 200 V, Anzeigegitter −4,5/0/+3 V ergeben 5°/150°/160°. Bei jeweils 250 V ergeben −6/0/+3 V diese Winkel.

Zweiter Fall 1940: Anzeigegitter fest 0 V; Schirm 200 V, Anode 0–200 V ergibt 90°–150°; Schirm 250 V, Anode 0–250 V ergibt 95°–150°. Kennlinien markieren Bereiche abnehmender Helligkeit gestrichelt. Niederländische Seite 38 ordnet die negativen Gitterextreme zwischen Spalten anders als das Blatt 1940; die Beispiele folgen 1940 ohne Ausgabenmischung.

Grenzen 1940: Triodenanode 300 V, Verlustleistung 1,5 W, Leuchtschirm maximal 250 V/minimal 150 V, Schirmstrom 1 mA, Kathodenstrom 12 mA; Va0/Vs0 jeweils 550 V. Maximale Gitter-Kathoden-Widerstände beider Systeme 2,5 MΩ, Heizer-Kathode 20 kΩ. Maximal Heizer-Kathode 100 V Gleich- oder Wechsel-Effektivwert in 1940/deutscher Kopie; englische/niederländische geben 125 V. Englischer/deutscher Anwendungstext fordert mindestens 200 V Schirmspannung, Tabelle mindestens 150 V: Empfehlung und Grenztabelle bleiben getrennt.

Zeichnung 1940: maximaler Durchmesser 31 mm, maximale Gesamthöhe 75 mm, Sockelmaß 30 mm. Seitenkontakte: zweimal f, Kathode k, Triodengitter g, Anzeigegitter g′, Anode/Ablenkstege A/D, Leuchtschirm l; verbleibender Kontakt funktional unbelegt. Blickrichtung nicht ausdrücklich erklärt. Foto mit C/EM2-Markierung und Leuchtsystem über der Triode. Dokumentation: Philips Miniwatt C/EM2, deutsche/englische Beschreibungen und Kennlinien, je fünf Seiten, 139–143; Philips C/EM2 Kathodestraalindicator, Seite 38; Philips Miniwatt C/EM2, Tabellen/Kennlinien, vier Seiten, 4. Juli 1940.

Roehrenbilder

Datenblatt PDF

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

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