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C3G: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre C3G.

3 PDF-Datenblaetter verfuegbar

Die C3g ist eine professionelle steile Pentode für Breitbandverstärker. Siemens nennt Nachrichtentechnik, HF und ZF und betont Rauscharmut, lange Lebensdauer, Zuverlässigkeit und enge Toleranzen. Indirekt geheizte Oxidkathode; Siemens und Telefunken geben Parallelheizung mit Gleich- oder Wechselstrom 6,3 V, 370 ±20 mA an. Das Einhalten von ±5% Heizspannung ist ausdrückliche Bedingung der Lebensdauergarantie, kein nebensächliches Versorgungsdetail.

Im Pentodenbetrieb verwenden Siemens und Telefunken Anode 220 V, Schirmgitter 150 V, Bremsgitter null und Kathodenwiderstand 115 Ω. Mittlere Werte: Anodenstrom 13 mA, Schirmgitterstrom 3,3 mA, Steilheit 14 mA/V, Innenwiderstand 300 kΩ. Siemens nennt Streuungen: Anodenstrom 10–16 mA und Steilheit 12–16,3 mA/V. Der Nennstrom ist nicht einer Randspalte zu entnehmen. Äquivalenter Rauschwiderstand in diesen beiden Unterlagen 650 Ω; Lorenz vom 1. Juni 1955 nennt dagegen unter 600 Ω, als Wert dieser Quelle beibehalten.

Die Triodenschaltung ist ausdrücklich dokumentiert: g2 an die Anode, g3 an die Kathode. Bei 200 V und Kathodenwiderstand 180 Ω: Strom 17 mA, Steilheit 17 mA/V, Verstärkungsfaktor 40, Innenwiderstand 2,3 kΩ. Siemens und Telefunken nennen Rauschwiderstand 200 Ω, Lorenz unter 200 Ω. Die Triodenkennlinien zeigen die Summe aus Anoden- und Schirmgitterstrom, nicht den reinen Anodenstrom der Pentodenkennlinien.

Der Einsatz als kleiner Leistungsverstärker ist keine bloße Extrapolation: Siemens und Telefunken geben einen Eintakt-A-Arbeitspunkt an. Anode 220 V, Schirmgitter 150 V, g3 null, Last 15 kΩ, Kathodenwiderstand 115 Ω; 0,85 V effektive Ansteuerung ergeben 1,2 W bei 10% Klirrfaktor. Der Anodenstrom bleibt mit 13 mA angegeben; der Schirmgitterstrom steigt von 3,3 mA in Ruhe auf 4,7 mA ausgesteuert. Die Grenze 3,5 W ist Anodenverlustleistung, keine an die Last abgegebene Leistung.

Die Zuverlässigkeitsdaten zeigen die Auslegung für langen Dienst. Telefunken garantiert im ausdrücklich vorläufigen Blatt 10.000 Stunden, gemittelt über hundert Röhren, nicht dieselbe Lebensdauer jedes Exemplars. Der Ausfallfaktor p beträgt etwa 1,5 Promille je 1.000 Stunden. Die Spezialkathode bildet laut Beschreibung auch bei langen geheizten Zeiten ohne Anodenstrom keine störende Zwischenschicht. Lebensdauer-Endkriterien sind unter anderem auf 8,3 mA gefallener Strom, auf 9,8 mA/V gefallene Steilheit oder auf 1 µA gestiegener negativer Gitterstrom.

Siemens und Telefunken nennen Betriebsgrenzen 220 V für Anode, g2 und g3, getrennt von 550 V kalt; Anodenverlustleistung 3,5 W, g2- und g3-Verlustleistung je 0,7 W, Kathodenstrom 30 mA, Gitterableitung 0,5 MΩ, Heizfaden-Kathoden-Spannung 120 V und maximale Hüllentemperatur 120 °C. Lorenz 1955 nennt dagegen 25 mA Kathodenstrom; daraus wird keine gemeinsame Universalgrenze. Auch 100 MHz bezeichnet eine Messbedingung: Siemens und Telefunken geben 2 kΩ Eingangswiderstand bei verbundenen Kathodenanschlüssen an, keine garantierte Höchstfrequenz.

Der Sockel ist ein kontinentaler Schlüsselsockel, bei Telefunken Loctal genannt. Nummerierte Belegung: 1 und 8 Heizung, 2 g3 und Schirm, 3 Anode, 4 g2, 5 und 7 Kathode, 6 g1; der mittlere Kontakt m ist getrennt dargestellt. Unser Archiv vermerkt frühere Ausführungen desselben Namens mit anderer Belegung: Exemplar und zugehöriges Blatt prüfen, nicht nur den Namen C3g. Die Fotos zeigen eine abgeschirmte Siemens-Röhre Nr. 091197; die erhaltene Beschreibung verbindet die Außenabschirmung mit dem Mittelzapfen.

Maße werden nach Hersteller getrennt erfasst: Höchstdurchmesser 32 mm, Körper über Stiftebene höchstens 55 mm. Lorenz nennt zusätzlich Gesamtlänge maximal 69 mm; Telefunken und Siemens bemaßen die untere Schlüsselprojektion separat bis 14,4 mm. Durch Addition von Teilmaxima wird keine neue Gesamtlänge gebildet. Kalte Kapazitäten bei Siemens und Telefunken: Eingang 9,5 ±1 pF, Ausgang 3,5 ±0,5 pF; wirksamer Eingang bei Kathodenstrom 16,3 mA etwa 13,8 pF. Die Kaltkapazität allein beschreibt daher nicht das dynamische Verhalten. Dokumentation: Lorenz, C3g, sieben Seiten, 1. Juni 1955; Siemens, C3g, RÖK 3222, dreizehn Seiten, 1. Januar 1960; Telefunken, C3g, vorläufige Daten und Kennlinien, zwölf Seiten, S. 65–76.

Roehrenbilder

Sockelbelegung und Anschluesse

Sockel: Loctal 8-pin (B8G) (8 pin)

PinFunktion
1h
2g3,s
3a
4g2
5k
6g1
7k
8h
Technische Hinweise
  • Pentode for wide-band amplifiers (PTT)from SN 10001 onwards with a different base diagramme in respect to C3g_new.

Elektrische Daten

Heizung

Heizspannung Vh
6.3 V
Heizstrom Ih
0.37 A

Weitere verfuegbare Varianten

Datenblatt PDF

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

73.997 Valvole ricercabili sul sito
18.613 Datasheet PDF disponibili

So verwenden Sie das Ventillager

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Datenblatt PDF und häufige Suchen

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