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DF65: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre DF65.
Die DF65 ist eine Subminiatur-NF-Pentode für Hörgeräte. Die Miniwatt- und Philips-Blätter zeigen ihre Spezialisierung: winziger Kolben, Anodenströme im Mikroamperebereich und Schaltungen mit Widerständen von mehreren Megaohm. Sie verarbeitet kleine Signale und unterscheidet sich im Aufbau der Anwendung von Leistungsendröhren. Erhalten sind vorläufige Daten vom 11. November 1949 und eine Philips-Ausgabe vom 10. Oktober 1953. Diese Daten bezeichnen die Blätter und belegen allein keine Markteinführung.
Der direkt geheizte Faden benötigt Gleichstrom: Nennwerte 0,625 V und 13,3 mA. Philips erlaubt Serien- oder Parallelspeisung. Das Bremsgitter ist intern mit dem positiven Fadenende verbunden; Polarität und Schaltungsrückführungen gehören daher zu den Betriebsbedingungen. Der veröffentlichte Kennpunkt verwendet Anode 22,5 V, Schirmgitter 18 V und Steuergitter −1,15 V, mit Anodenstrom 0,05 mA und Schirmstrom 0,01 mA. Steilheit 0,1 mA/V und Innenwiderstand 4 MΩ.
Das Beispiel eines Widerstandsverstärkers verbindet die Daten mit einer Schaltung. Die Ausgabe 1953 nennt bei Anodenspeisung 22,5 V, Anodenwiderstand 1 MΩ, Schirmwiderstand 3,9 MΩ und Gitterwiderstandsrückführung auf null Anodenstrom 11,7 µA, Schirmstrom 2,5 µA und Spannungsverstärkung 31. Bezugs-Ausgangsspannung ist 3 V effektiv bei Gesamtklirr 5%. Dies ist nicht der Kennpunkt der Datentabelle: Widerstandsspannungsabfälle verändern die tatsächlichen Elektrodenspannungen. Bei 15 V Speisung nennt dieselbe Ausgabe Verstärkungen 19 und 22 für zwei verschiedene Vorspannungsanordnungen, mit 9% Klirr bei gleicher Bezugs-Ausgangsspannung.
Eine weitere Philips-Schaltung verwendet Anodenwiderstand 4,7 MΩ und Schirmwiderstand 18 MΩ. Bei 22,5 V Speisung stehen Verstärkung 33 und Klirr 7% bei 3 V effektiv am Ausgang. Mehr Verstärkung geht hier mit anderen Betriebsbedingungen einher. Ein interessanter Hinweis nennt in den gekennzeichneten Fällen mit Gitterwiderstand 10 MΩ einen Röhren-Eingangswiderstand von etwa 4 MΩ in der Ausgabe 1953; das ältere vorläufige Blatt nannte etwa 6 MΩ. Der äußere Widerstand ist folglich nicht automatisch der wirksame Eingangswiderstand der Stufe.
Veröffentlichte Grenzen: Anode und Schirmgitter jeweils 45 V, Anodenverlust 1,5 mW, Schirmverlust 0,5 mW und Kathodenstrom 75 µA. Fadenspannung mindestens 0,45 V und höchstens 0,78 V; zulässiger Gitterwiderstand bis 10 MΩ. Kapazitäten: Eingang 1,5 pF, Ausgang 1,5 pF, Anode-Steuergitter unter 0,2 pF. Die erhaltenen Kurven zeigen Anoden- und Schirmströme über Vorspannung sowie Anodenkennlinienfelder. Sie ergänzen die Tabellen, garantieren jedoch keine gleichen Ergebnisse in jeder Schaltung.
Die Philips-Zeichnung bezeichnet fünf Subminiaturanschlüsse der DF65: 1 Faden positiv und Bremsgitter, 2 Anode, 3 Schirmgitter, 4 Steuergitter, 5 Faden negativ. Dieselbe Seite behandelt die DF67, stellt deren Drähte jedoch gesondert dar: Gemeinsame Kennwerte erlauben keine Verwechslung der Anschlüsse. DF65-Höchstmaße sind 7,9 mm Durchmesser und 28 mm Körperhöhe. Die Drähte haben eine angegebene Mindestlänge 32 mm, getrennt von der Glashöhe. Die Maße stammen aus der Philips-Zeichnung und sind keine durch Addition von Körper und Drähten gebildete Gesamtlänge.
Verwendete Dokumentation: Miniwatt, DF65, vorläufige Daten vom 11. November 1949, Blätter 1, 2, A und B; Philips, DF65/DF67, Ausgabe vom 10. Oktober 1953, Blätter 1, 2, A und B mit elektrischen Daten, Anwendungsschaltung, Anschlüssen, Maßen und Kennlinien.
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: B5B - Subminiature-5, 5 mm round, T-1
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 0.625 V
- Heizstrom Ih
- 0.0133 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
So verwenden Sie das Ventillager
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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