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UBL1: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre UBL1.

4 PDF-Datenblaetter verfuegbar

Die UBL1 vereint zwei Demodulatordioden und eine Leistungs-Endpentode mit gemeinsamer Kathode, also Demodulation und Audioausgang im Empfänger. Philips bezeichnet die unterhalb der Pentode auf gleicher Höhe angeordneten Dioden für die Demodulation als gleichwertig. Die indirekte Heizung benötigt 55 V bei 100 mA für Reihenheizung mit Wechsel- oder Gleichstrom. Vorhanden sind bereits vorläufige Philips-Miniwatt-Daten vom 5. März 1940 sowie Handbuchtexte und Datenblätter von 1948 und 1953; diese Daten bezeichnen Dokumente, nicht automatisch die Herstellung fotografierter Exemplare.

Das Steuergitter der Pentode liegt an der oberen Kappe; laut Handbuch vermindert dies Wechselwirkungen zwischen Demodulator und Endstufe. Gegen übermäßigen Brumm schreiben die Blätter 1948 und 1953 höchstens 15-fache Verstärkung zwischen Demodulatordiode und Pentodengitter vor. Das englische Handbuch nennt außerdem etwa 24 mV NF-Empfindlichkeit an der Diode bei voll aufgedrehtem Lautstärkeregler; mehr als 15-fache Verstärkung ist nur mit hinreichender Gegenkopplung zulässig, welche diese Empfindlichkeit einhält. Dies ist keine allgemeine Verstärkungsgrenze für beliebige Verstärker.

Die Philips-Beispiele 1948–1953 zeigen eine Eintakt-Endstufe in Klasse A. Bei Anode und Schirmgitter 100 V, Kathodenwiderstand 145 Ω, Anodenstrom 28,5 mA und Last 3 kΩ ergeben sich 1,05 W bei 6,8% Klirr und 3,3 V effektiver Gitteransteuerung. Bei 185 V, 140 Ω Kathodenwiderstand, 59 mA und 3 kΩ Last sind es 5 W bei 10% mit 7 V effektiv. Zwei 200-V-Einstellungen ergeben 4 W bei 45 mA, 240 Ω und 4,5 kΩ Last oder 5,2 W bei 55 mA, 175 Ω und 3,5 kΩ Last, beide bei 10%. Die Empfindlichkeit von 0,5 V in den Spalten höherer Spannung gilt hingegen für lediglich 50 mW Ausgangsleistung.

Die Vorspannung muss automatisch mittels Kathodenwiderstand oder halbautomatisch erzeugt werden; Letzteres ist laut Handbuch nur zulässig, wenn der UBL1-Kathodenstrom mehr als die Hälfte des Gesamtstroms durch den vorspannungserzeugenden Widerstand beträgt. Grenzwerte 1948–1953: Anode und Schirmgitter im Betrieb 250 V, stromlos 550 V, Anodenverlustleistung 11 W und Kathodenstrom 70 mA. Das Schirmgitter darf ohne Signal 2,5 W, bei maximaler Ausgangsleistung 4 W aufnehmen. Maximaler Gitterwiderstand 1 MΩ, Heizfaden-Kathoden-Spannung 150 V und äußerer Widerstand dazwischen 20 kΩ. Vorläufige Daten und niederländisches Handbuch weichen bei einigen Punkten und Grenzen ab und dürfen nicht mit dieser Serie vermischt werden.

Auch die Diodenangaben sind editionsabhängig. Das Blatt 1948 nennt 200 V Scheitelwert und 0,8 mA je Diode; 1953 sind es 350 V inverse Spitzenspannung, mittlerer Strom 0,8 mA und Spitzenstrom 5 mA. Unterschiedlich bezeichnete Größen erlauben keinen Austausch der Tabellenlimits. 1948 und 1953 beträgt die Pentoden-Anoden-Gitter-Kapazität weniger als 0,8 pF, die Dioden-Kathoden-Kapazitäten 4,8 und 4,6 pF. Vorhandene Röhrenprüfkarten gelten unter eigenen Messbedingungen und ersetzen keine Betriebsgrenzen des Herstellers.

Der Sockel ist Oktal, aber maßgeblich ist die UBL1-Beschaltung: 1 und 8 Heizung, 3 Pentodenanode, 4 Schirmgitter, 5 zweite Diode, 6 Kathode und Bremsgitter, 7 erste Diode; Steuergitter an der oberen Kappe. Die Philips-Zeichnung 1953 nennt höchstens 46 mm Durchmesser, 128 mm Höhe ohne Stifte einschließlich Kappe und 143 mm Gesamtlänge. Maße verschiedener Ausgaben werden nicht zur Gesamtlänge addiert. Dokumentation: Philips Miniwatt, UBL1, vorläufige Daten 5. März 1940; Philips, niederländische und englische UBL1-Handbuchseiten 147–151; Philips Miniwatt, Blätter 20. August 1948; Philips, Blätter 12. Dezember 1953.

Roehrenbilder

Sockelbelegung und Anschluesse

Elektrische Daten

Heizung

Heizspannung Vh
55 V
Heizstrom Ih
0.1 A

Datenblatt PDF

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

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