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6N8: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre 6N8.
Die 6N8 ist eine Doppel-Dioden-Regelpentode für Radioempfänger: Ein Kolben enthält zwei Detektorsysteme und eine Pentode zur Verstärkung von Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzsignalen. Die Handbücher von Mazda-Belvu, RFT und Brimar führen sie zusammen mit der Bezeichnung EBF80. Das Philips-Dokument vom 6. Juni 1949, wiedergegeben in RMA-Mitteilung Nr. 778 vom 19. August desselben Jahres, beschreibt auch Niederfrequenzanwendungen. Diese Daten kennzeichnen die erhaltenen Dokumente. Die Bezeichnung ist von den ähnlichen 6N8P und 6N8S zu unterscheiden: Zur Identifikation gehören auch Innenaufbau, Sockel und Anschlussbelegung.
Die indirekte Heizung benötigt 6,3 V und 300 mA. Der Novalsockel hat neun Stifte: 1 Schirmgitter, 2 Steuergitter, 3 Kathode und innere Abschirmung, 4 und 5 Heizung, 6 Pentodenanode, 7 und 8 die beiden Diodenanoden und 9 Bremsgitter. Die Systeme teilen somit die Kathode, besitzen aber getrennte Anoden. Mazda-Belvu erlaubt jede Einbaulage und nennt höchstens 22,2 mm Durchmesser und 60,3 mm Gesamthöhe. RFT führt neben der EBF80 auch die UBF80 auf, deren Heizung jedoch 19 V und 100 mA verlangt: Die Heizdaten dürfen nicht verwechselt werden.
Die variable Steilheit ermöglicht eine Regelung der Verstärkung durch Änderung der Gittervorspannung. Im Philips-Beispiel für HF oder ZF mit 250 V Versorgung, 95 kΩ Schirmgitterwiderstand und 295 Ω Kathodenwiderstand sinkt die Steilheit von 2,2 auf 0,022 mA/V, wenn die Gitterspannung von −2 auf −41,5 V verändert wird. Der erste Punkt entspricht etwa 5 mA Anodenstrom und 85 V am Schirmgitter; die Schirmgitterspannung ändert sich mit dem Strom durch seinen Widerstand. Die Kennlinien behandeln auch Rauschen, Kreuzmodulation und Brummmodulation. Es handelt sich um Werte für eine bestimmte Schaltung, nicht um konstante Leistungen in jedem Empfänger.
Grenzwerte unterscheiden sich zwischen Dokumenten und Fassungen. Philips nennt 1949 für die Pentode 250 V Anodenspannung und 2 W Verlustleistung; Mazda-Belvu 1968 und RFT nennen 300 V und 1,5 W. Zu beachten ist außerdem die Heizfaden-Kathoden-Grenze von 50 V im Philips-Dokument und 100 V in den Unterlagen von Mazda-Belvu, RFT und Brimar. Mazda-Belvu und RFT nennen je Diode 350 V Sperrspannung und 0,8 mA mittleren Strom. Auch Kapazitäten verdienen Aufmerksamkeit: Das RFT-Berichtigungsblatt entfernt bei drei gedruckten Werten die Grenzzeichen und macht sie zu Richtwerten. Bei einer Restaurierung ist deshalb das zum Bauteil passende Datenblatt zu verwenden, ohne die großzügigsten Werte verschiedener Quellen zu einer Tabelle zusammenzustellen.
Eine dokumentierte Besonderheit ist der Einsatz der Pentode als Audioverstärker, auch in Triodenschaltung mit an die Anode angeschlossenem Schirmgitter. Philips nennt bei 250 V ein Pentodenbeispiel mit 220 kΩ Anodenwiderstand, 680 kΩ Schirmgitterwiderstand und 1.200 Ω Kathodenwiderstand: Die Spannungsverstärkung beträgt 150, der angegebene Klirrfaktor bei 5 V effektiver Ausgangsspannung 0,8 %. Ein getrenntes Triodenbeispiel mit 100 kΩ Anodenwiderstand und 820 Ω Kathodenwiderstand ergibt eine Verstärkung von 14,5 und 2,5 % Klirr bei derselben Ausgangsspannung. Diese Vergleiche verdeutlichen den Einfluss von Anschlussart und Schaltung; sie bestimmen keinen universellen Klangcharakter der Röhre.
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: B9A - Noval, 9 pin miniature (USA pico-9)
- Part of the Innoval family, early noval tubes with frit-seal base sealing to envelope, first introduced by Philips Australia.
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 6.3 V
- Heizstrom Ih
- 0.3 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
So verwenden Sie das Ventillager
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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