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AM1: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre AM1.
Die Philips AM1 ist ein elektronischer Abstimmindikator mit Leuchtschirm, bekannt für vier leuchtende Sektoren als Abstimmkreuz. Im Kolben liegen Triode und Anzeigeteil: Die Triodenanode verbindet vier Ablenkplatten, der Leuchtschirm erhält direkt positive Spannung. Das Triodengitter wird durch die negative Schwundregelspannung des Empfängers gesteuert. Indirekte Heizung 4 V, etwa 0,3 A.
In der Philips-Schaltung verbinden 2 MΩ die Triodenanode mit 250 V. Die Steuerspannung ändert Triodenstrom und Widerstandsspannungsabfall, damit Ablenkplattenpotential und Elektronenverteilung auf dem Schirm. Bei richtiger Abstimmung ist die negative Spannung am größten, der Triodenstrom am kleinsten und die vier Leuchtsektoren am breitesten. Sichtbare Anzeige ohne mechanisch bewegten Zeiger. Das Handbuch empfiehlt einen von außen sichtbaren, etwas zurückgesetzten Röhrenkopf in dunkler Gehäuseöffnung für Tageslichtlesbarkeit.
Philips 1940 und 1953 beschreiben 250 V und 2 MΩ Anodenwiderstand: Zwischen Gitter 0 und −5 V wächst jeder Leuchtwinkel am Schirmrand von 16° auf 90°. Der Triodenanodenstrom fällt von 95 auf 21 µA, der Schirmstrom ändert sich von 130 auf 140 µA. Der als 1937 indexierte Anwendungstext nennt dagegen 10° und 90° bei 0 und −4 V, Anodenströme 120 und 30 µA, Schirmströme 0,28 und 0,26 mA. Die Beschreibungen bleiben dokumentbezogen, ohne gemeinsame erfundene Kalibrierung.
Auch Grenzen hängen vom Blatt ab. Am 20. Juni 1940 stehen maximale Anoden- und Schirmspannung 275 V, maximaler Gitterwiderstand 3 MΩ; am 1. Dezember 1947 und 12. Dezember 1953 dagegen 250 V und 2,5 MΩ. Getrennte Spannung ohne Strom 550 V. Heizfaden-Kathoden-Grenze 50 V, laut 1940 als Gleichspannung oder Wechselspannungseffektivwert, Widerstand dazwischen höchstens 5 kΩ. Gitter −1,3 V gehört zu +0,3 µA Strom, nicht zur Schließschwelle des Leuchtbildes.
Acht seitliche Kontakte der P8A-Familie. Zeichnung 1953: 2 und 3 Heizung, 4 Kathode mit innerem Hilfsgitter, 6 Triodengitter, 7 Leuchtschirm, 8 Triodenanode mit Ablenkplatten; 1 und 5 ohne zugewiesene Funktion. Maße 1940: Durchmesser 27–28 mm, Länge 73–78 mm; 1947 und 1953: 25–27 mm und 70–75 mm. Die ältere Anwendungszeichnung nennt 27 und 75 mm. Jedes Maß behält Dokument und Bereich, ohne Fotoausmessung oder einheitliche Abmessung aller Ausführungen.
Die innere Triode wandelt die kleine Empfänger-Steuerspannung in die nötige elektrostatische Anzeigeänderung. Die Unterlagen zeigen Detektor- und Regelteileranschlüsse für den vorgesehenen Signalpegel; Prüfkarten kontrollieren Triode und Anzeige getrennt und ersetzen keine Betriebsdaten. Dokumentation: Philips Miniwatt, AM1 Abstimmkreuz, Seiten 34–36, als 1937 indexiert; AM1, Tuning Indicator with Fluorescent Screen, 20. Juni 1940; Blätter 1. Dezember 1947 und 12. Dezember 1953; Prüfkarten AM1 Nr.63 und 64. Daten kennzeichnen die konsultierten Ausgaben, nicht automatisch die Einführung.
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: Side contact 8 (SC8)
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 4 V
- Heizstrom Ih
- 0.3 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
So verwenden Sie das Ventillager
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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