Archiv

Archiv röhren

C3M: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre C3M.

3 PDF-Datenblaetter verfuegbar

Die C3m ist eine professionelle langlebige Fernmeldepentode mit dokumentierten NF-, ZF- und HF-Anwendungen, Vor- und Endstufen, Oszillatoren, Misch- und Regelverstärkern. Philips bezeichnet sie als Special Quality und veröffentlicht auch 18048/C3m. Indirekte Wechsel- oder Gleichstromheizung, Reihe oder parallel: 20 V, 125 mA. Diese Werte unterscheiden sie deutlich von C3g trotz ähnlichen Aussehens und gleicher mechanischer Sockelfamilie.

Philips Dezember 1968 charakterisiert sie mit Anodenversorgung 225 V, Schirmgitterversorgung 155 V, g3 null und Kathodenwiderstand 250 Ω. Nennwerte: Anodenstrom 16 mA, Schirmgitterstrom 3 mA, Steilheit 6,5 mA/V, Innenwiderstand 250 kΩ. Anfangsstreuung und Lebensdauerende sind getrennt: anfangs 13,5–19 mA und 5,5–7,8 mA/V; Endminima 11,5 mA und 4,5 mA/V. Anfangsheizstrom 120–130 mA. Die Zeit bis 4 mA Anodenstrom beträgt nominal 26 Sekunden, Bereich 19–33, keine allgemeine Aufheizzeit für jede Schaltung.

Die Unterlagen belegen konkrete Audioanwendungen. Siemens zeigt einen RC-Vorverstärker mit Anodenlast 200 kΩ: bei Versorgung 200 V, Schirmgitterwiderstand 1,2 MΩ und Kathodenwiderstand 1,5 kΩ nennt es Verstärkung 215, Anodenstrom 0,7 mA und Ausgang 6 V bei 1% Klirrfaktor unter den übrigen gezeichneten Bedingungen. Die Eintaktendstufe liefert dagegen 1,5 W bei 10%, Anode 220 V, Schirmgitter 150 V, g3 null, Last 10 kΩ und Kathodenwiderstand 250 Ω. Das sind getrennte Anwendungen, kein beliebig kombinierbarer Arbeitspunkt.

Rauschen wird nach Verwendung und Schaltung angegeben. Philips nennt äquivalenten Rauschwiderstand 1.200 Ω bei HF, 650 Ω bei HF in Triodenschaltung und 5.000 Ω bei NF von 500 bis 3.000 Hz: keine widersprüchlichen Urteile über dieselbe Messung. In Triodenschaltung liegen g2 und g3 beide an der Anode; Siemens nennt 220 V, Kathodenwiderstand 500 Ω, Strom 18,5 mA, Steilheit 7,2 mA/V, Verstärkungsfaktor 18 und Innenwiderstand 2,5 kΩ. Das andere C3g-Beispiel mit g3 an Kathode ist nicht zu übernehmen.

Langer Dienst gehört zur Spezifikation. Philips beschreibt Stichproben aus der Produktion, die bei den angegebenen Bedingungen über 10.000 Stunden innerhalb der Endwerte bleiben; Telefunken formuliert die Lebensdauer als Mittel über hundert Röhren. Siemens, Telefunken und Philips 1962 verlangen für die Garantie Heizspannung ±5% bei Parallelspeisung, Heizstrom ±1,5% bei Reihenspeisung. Philips 1968 ergänzt, dass mittlere 20 V mit Abweichungen über 19–21 V die Lebensdauer verkürzen. Die Spezialkathode von Siemens und Telefunken vermeidet eine Zwischenschicht auch nach langem Heizen ohne Anodenstromentnahme.

Grenzwerte: maximal 300 V Betrieb an Anode, g2 und g3, getrennt von 550 V kalt; Anodenverlustleistung 4 W, g2 und g3 je 1 W. Bei Triodenschaltung begrenzen Philips und Telefunken die gemeinsame Verlustleistung von Anode und beiden verbundenen Gittern auf 5 W. Maximaler Kathodenstrom 30 mA, Heizfaden-Kathoden-Spannung 120 V, Metallhüllentemperatur 120 °C. Gitterwiderstand abhängig von Verlustleistung: 0,5 MΩ über 1,5 W Anodenverlustleistung, 3 MΩ darunter bei Philips. Einzelgrenzen dürfen nicht beliebig addiert werden.

Loctalsockel mit acht Kontakten: 1 und 8 Heizung, 2 Anode, 3 g3, 4 g2, 6 g1, 7 Kathode und Schirm; 5 bleibt in der Zeichnung frei, Mittelkontakt m separat. Telefunken verbietet freie Stifte oder Fassungskontakte als Schaltungsstützpunkte. Maße nach Hersteller: Philips Höchstdurchmesser 32 mm, Körper 55 mm, Gesamtmaß 70 mm; Siemens und Telefunken geben 55 mm über Stiftebene und separat unteren Schlüsselvorsprung bis 14,4 mm an. Ein durch Addition abgeleitetes Gesamtmaß gilt nicht pauschal für alle Hersteller.

Fotos zeigen schwarze Abschirmhülle, Siemens-C3m-Aufschrift und Exemplar Nr. 1820241; eine zerlegte Ansicht zeigt den inneren Glaskolben. Dies sind Konstruktionsbelege, keine aus Fotos geschätzten Maße. Philips unterscheidet kalte Eingangskapazität 8,5 pF und wirksame etwa 10,5 pF bei Kathodenstrom 19 mA. Die Unterlagen enthalten Pentoden-, Tetroden-, Trioden- und Diodenkennlinien mit jeweiligen Schaltungen. Dokumentation: Philips, 18048/C3m, 10. Oktober 1962, 29 technische Seiten; Philips, C3m, Dezember 1968, 18 technische Seiten; Siemens, C3m, RÖK 3224, 1. April 1960, zwanzig Seiten; Telefunken, C3m, Daten und Kennlinien, acht Seiten, S. 77–84. Ein weiteres verzeichnetes Archivdokument war nicht verfügbar und wurde nicht verwendet.

Roehrenbilder

Sockelbelegung und Anschluesse

Sockel: Loctal 8-pin (B8G) (8 pin)

PinFunktion
1h
2a
3g3
4g2
5nc
6g1
7k,s
8h

Elektrische Daten

Heizung

Heizspannung Vh
20 V
Heizstrom Ih
0.125 A

Weitere verfuegbare Varianten

Datenblatt PDF

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

73.997 Valvole ricercabili sul sito
18.613 Datasheet PDF disponibili

So verwenden Sie das Ventillager

Archivio Valvole EnryLab ermöglicht die Suche nach PDF-Datenblättern und technischer Dokumentation anhand der exakten Bezeichnung eines Röhrenventils. Geben Sie Bezeichnungen wie EL84, ECC83, 12AX7, 6L6GC oder 300B ein, um Varianten, Hersteller und im technischen Archiv verfügbare Dokumente abzurufen. Die Suche verwendet exakte Übereinstimmungen, vermeidet somit Teilergebnisse oder irrelevante Ergebnisse und erleichtert das Auffinden des richtigen Datenblatts.

Datenblatt PDF und häufige Suchen

Die am häufigsten gesuchten Kürzel haben dedizierte und indexierbare Seiten mit sauberen URLs und verknüpfter Dokumentation. Sie können von häufigen Suchen ausgehen, um schnell die am häufigsten verwendeten Ventile im Bereich Audio, Radio und technische Restaurierung zu konsultieren.