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CC2: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre CC2.

4 PDF-Datenblaetter verfuegbar

Die CC2 ist eine Triode für NF-Verstärkung und Schwingungserzeugung, indirekt geheizt mit 13 V, 0,2 A. Philips erlaubt Wechsel- oder Gleichstrom, Reihen- oder Parallelspeisung. Die Beschreibung von 1935 verweist für Aufbau, Kennlinien und Anschlüsse auf AC2, identisch außer Heizung; daraus folgt keine Übernahme der AC2-Heizdaten. Das Tungsram-Heft TCC2, in unseren Quellen mit CC2 geführt, nennt NF-Verstärkung nach TCB2, Oszillator mit Hexode TCH1 und Kombination mit HF-Pentode für die Mischstufe.

Philips, 19. März 1940: Anode 100 V, Gitter −2,5 V, Strom 2 mA, Steilheit 1,8 mA/V, Innenwiderstand 16 kΩ. Bei 200 V, −4 V: 6 mA, 2,5 mA/V, 12 kΩ; bei 250 V, −5,5 V: ebenfalls 6 mA, 2,5 mA/V, 12 kΩ. Verstärkungsfaktor 30; die 3,5 mA/V bei Gitter null sind nicht mit den vorgespannten Punkten gleichzusetzen. Tungsram stimmt bei 200/250 V überein, nennt bei 100 V aber normale Steilheit 2,0 statt 1,8 mA/V; Ausgaben bleiben getrennt. Kennlinien zeigen Strom gegen Vorspannung bei verschiedenen Anodenspannungen, ohne universelle Sperrgrenze aus dem Nullbereich abzuleiten.

NF-Betrieb ist durch eine vollständige Widerstandskopplung belegt. Philips 1940: Versorgung Vb 150 V, Anodenwiderstand 0,32 MΩ, Kathodenwiderstand 16 kΩ; Strom 0,21 mA, Ausgang 14 V effektiv, Gesamtverzerrung 2,4%, Verstärkung 16,3. Bei Vb 250 V mit gleichen Widerständen: 0,35 mA, 14 V effektiv, 1,8%, Verstärkung 13,2. Vb ist Versorgung, nicht automatisch die tatsächliche Anodenspannung nach Widerstandsabfall. Schaltung: Gitterwiderstand 1,5 MΩ, Folgelast 0,7 MΩ, Koppelkondensatoren 10.000 µµF = 10 nF, Kathodenüberbrückung 25–50 µF. Auch Anodenlasten 0,2 und 0,1 MΩ sind tabelliert: Verstärkung und Verzerrung sind Schaltungsergebnisse.

Philips-Grenzen 1940: Anodenbetriebsspannung 250 V, Kaltspannung 550 V, Verlustleistung 2 W, Kathodenstrom 10 mA. Gitter-Kathoden-Widerstand 1,5 MΩ; Philips 1935 unterscheidet 1,5 MΩ bei Selbstvorspannung und 1 MΩ bei fester Vorspannung, ebenso Tungsram. Heizfaden-Kathoden-Widerstand maximal 20 kΩ, Spannung 125 V. Philips 1935/Tungsram verlangen Überbrückung mindestens 0,1 µF bei Kathodenwiderstand unter 1 kΩ, mindestens 1 µF darüber; genau 1 kΩ wird nicht behandelt. Gitter −1,3 V bei positivem Strom 0,3 µA ist eine Messbedingung. Philips-Kapazitäten Anode-Gitter 1,7 pF, Anode-Kathode 4,5 pF, Gitter-Kathode 4,9 pF; µµF entspricht pF.

Achtpoliger Seitenkontaktsockel, bei Tungsram 8B. Philips zeigt Anode, Kathode, zwei Heizanschlüsse und m, Gitter am oberen Anschluss, ohne Kontaktnummern. Philips 1940 nennt maximalen Durchmesser 37 mm, maximale Gesamtlänge 100 mm und Sockelquermaß 30 mm in der Höchstmaßzeichnung. Tungsram nennt Gesamtlänge 100 mm, maximalen Kolbendurchmesser 37 mm, Domdurchmesser 24 mm; dort ist ausdrücklich nur der Kolbendurchmesser maximal. Mechanische Beobachtungen bleiben nach Quellen getrennt.

Fotos zeigen silberbeschichtete Telefunken-Exemplare mit Oberkontakt, auch eine CC2-Schachtel. Prüfkarte: Heizung 13 V, Anode 250 V, Gitter −6 V, Bezugsanzeigen 5 mA und 1,7 mA/V. Das sind Prüfbedingungen, verschieden von Nennarbeitspunkten, kein durch Werttausch zu beseitigender Widerspruch. Dokumentation: Philips CC2, Seite 60 von 1935; Philips Miniwatt CC2, zwei Seiten vom 19. März 1940, 3321/1 und 3322/1; Tungsram Radio TCC2, Seiten 51–52; Telefunken-Anwendungsheft, Nachtrag 1935/36 mit Verweis CC2–AC2; Prüfkarte CC2 Nr. 153. Das 2000 ergänzte digitale Register ist kein Einführungsdatum.

Roehrenbilder

Sockelbelegung und Anschluesse

Elektrische Daten

Heizung

Heizspannung Vh
13 V
Heizstrom Ih
0.2 A

Elektrodenkapazitäten

Gitter-Kathoden-Kapazität Cgk
4.9 pF

Datenblatt PDF

PDF Sprache Seiten Hersteller
CC2.pdf de 2 Tungsram
CC2.pdf de 2 Philips
CC2.pdf de 4 Telefunken Deutschland
CC2.pdf de / en 2 Philips

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

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