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EA52: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre EA52.
Die EA52 ist laut Philips und Tesla eine indirekt geheizte Messdiode für Frequenzen bis 1000 MHz, also 1 GHz. Ihr kleiner Glaskörper enthält eine Scheibenkonstruktion: Anode am oberen axialen Kontakt, Kathode an der Ringscheibe, Heizung an zwei unteren flexiblen Drähten. Diese von einem Sockel mit nummerierten Stiften abweichende Anordnung gehört zur Hochfrequenz-Messkonstruktion. Die angegebene Anoden-Kathoden-Kapazität liegt unter 0,5 pF. Tesla nennt die amerikanische 6923 als entsprechenden Typ: eine Herstellerangabe, die eine Prüfung von Kennwerten und Montage voraussetzt.
Die Nennheizung benötigt 6,3 V und 0,3 A. Philips erlaubt Wechsel- oder Gleichstrom, Reihen- oder Parallelspeisung und nennt 5,6–7,0 V. Die Kennwerte geben 0,5 mA Diodenstrom bei weniger als 3 V an; dieser Messpunkt darf nicht mit dem Mittelstromgrenzwert 300 µA beziehungsweise 0,3 mA verwechselt werden. Der gewöhnliche maximale Spitzenstrom beträgt 5 mA. Unter 100 Hz nennt Philips 1962 eine besondere Spitzengrenze: 0,3 + 0,047 f mA, f in Hertz. Mittel- und Spitzenstrom bleiben unterschiedliche Größen.
Auch die Sperrspannung ist frequenzabhängig. Unter 100 MHz erlauben die Blätter maximal 1000 V inverse Spitzenspannung; darüber gilt 1000 × 100/f V, wobei f nun in Megahertz einzusetzen ist. 1000 V dürfen daher nicht auf den gesamten Bereich bis 1 GHz übertragen werden. Die maximale Kathoden-Heizungs-Differenz beträgt 50 V, der äußere Widerstand zwischen ihnen höchstens 20 kΩ. Philips nennt für Frequenzgangkurven 1 MΩ Last; Tesla zeigt auch Detektorwirkungsgrad und Eingangswiderstand bei 40 MHz für mehrere Lasten. Diese Prüfbedingungen erläutern das Verhalten, garantieren aber keine schaltungsunabhängige Genauigkeit.
Bei der Montage sind Glas-Metall-Durchführungen zu schonen. Tesla fordert Biegen mehr als 2 mm und Löten mehr als 7 mm von der Durchführung entfernt; die Federklemme stellt zugleich den Kathodenkontakt her. Philips empfiehlt einen federnden Kontakt ohne Glasbelastung und begrenzt die Kappentemperatur 1959 und 1962 auf 100 °C. Oberflächen unterscheiden sich: Philips beschreibt frühere Heizdrähte als kadmiert und 1962 als vergoldet; Tesla beschreibt den Anodenkontakt als vergoldet. Dieselbe Ausführung gilt daher nicht pauschal für jeden Anschluss und jedes Exemplar.
Die Zeichnungen nennen 15 ± 0,1 mm Scheibendurchmesser und höchstens 42,5 mm von der Anodenspitze bis zur unteren Glasspitze, ohne die langen flexiblen Heizdrähte. Der maximale obere Körperdurchmesser beträgt bei Philips 1957 und Tesla 1960 12 mm, bei Philips 1962 dagegen 11,2 mm; Tesla nennt zusätzlich maximal 6 g Masse. Maße bleiben Hersteller und Ausgabe zugeordnet. Dokumentation: Philips, EA52, Blätter vom 5. Mai 1957, 9. September und 10. Oktober 1959, 12. Dezember 1962, Zeichnungen und Kurven; Tesla, EA52, 12. Dezember 1960, vier Seiten. Dies sind Dokumentdaten, keine Festlegung der Einführung oder Herstellung fotografierter Exemplare.
Roehrenbilder
Sockelbelegung und Anschluesse
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 6.3 V
- Heizstrom Ih
- 0.3 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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