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KF3: Datenblaetter und technische Daten

Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre KF3.

5 PDF-Datenblaetter verfuegbar

Die KF3 ist eine Regelpentode für HF- und ZF-Verstärkung in Batterieempfängern. Philips beschreibt eine Selektode mit starker Verstärkungsabsenkung innerhalb eines relativ kleinen negativen Vorspannungsbereichs. Im KW-Superhet, dessen Oktode wegen Frequenzverwerfung nicht geregelt wird, kann die KF3 die automatische Regelung der Verstärker übernehmen. Philips Miniwatt dokumentiert Daten und Kennlinien bereits am 8. November 1935.

Direkte Parallel-Batterieheizung: Handbücher und Blatt 1948 geben 2 V bei etwa 45 mA, das erste Blatt 1935 dagegen 50 mA. Europäischer Außenkontaktsockel P, Steuergitter an Kopfkappe. Bremsgitter und Metallisierung haben getrennte Anschlüsse; Philips verlangt besonders auf KW kürzeste induktivitätsarme Masseleitungen. Maximale Maße 1948: Höhe 102 mm, Durchmesser 40 mm. Anschlüsse gehören zur vorgesehenen HF-Leistung.

Normalpunkte: Anode und Schirmgitter 90 oder 135 V, Steuergitter −0,5 V, Bremsgitter 0 V. Jeweils Anodenstrom 1 und 2 mA, Steilheit 0,5 und 0,65 mA/V, Verstärkungsfaktor 1000 und 850, Innenwiderstand 2 und 1,3 MΩ. Schirmgitter bei 135 V: 0,6 mA; bei 90 V ältere deutsche/französische Texte 0,3 mA, englisches Handbuch 0,2 mA. Regelwerte 1948: 5 µA/V bei −9 V im 90-V-Punkt, 6,5 µA/V bei −13,5 V im 135-V-Punkt; 1937 unter 2 µA/V bei −10 und −15 V. Angaben bleiben ausgabenspezifisch.

Grenzen 1948: Anode/Schirmgitter 135 V, Anodenverlustleistung 0,5 W, Schirmgitter 0,2 W, Kathode 5 mA, Gitterkreis maximal 3 MΩ. November 1935 erlaubt 0,7 W Anode und 2,5 MΩ; französisches Bulletin 30 nennt maximal 150 V mit 0,7 W und 2,5 MΩ. Kapazitäten 1948: Eingang 6,2 pF, Ausgang 5,2 pF, Gitter-Anode unter 0,006 pF; älteres Bulletin 5,7 und 5,1 pF. Unterschiede werden nicht durch Wahl des jeweils höchsten Werts gelöst.

Philips erläutert den Kompromiss mäßiger Steilheit und Stromersparnis bei passender Stufenaufteilung. Folgt ohne Audiostufe eine KL4 direkt auf die Doppeldiode KB2, wird von der KF3 als unmittelbar vorangehendem geregeltem ZF-Verstärker abgeraten: hohe Detektorspannungen können Übermodulation hervorrufen. Dafür wird die ungeregelte KF4 bevorzugt. Mit empfindlicher Audiostufe kann die KF3 wieder geregelte ZF liefern, weil weniger Signal nötig ist. Es geht um Empfängeraufbau, nicht ungenügende Ausgangsleistung.

Für HF/ZF betont Philips kleine Kapazitäten, hohe Dämpfungswiderstände und geringe Anodenrückwirkung mit wirksamer Abschirmung. Das französische Bulletin misst bei 10 m Wellenlänge im warmen Zustand etwa 37 kΩ parallelen Eingangswiderstand und 0,16 MΩ an der Anode: HF-Werte, verschieden vom statischen Innenwiderstand in Megohm. Niedrigere Schirmgitterspannung verengt den Regelbereich, erhöht aber laut Hinweis die Kennlinienkrümmungsverzerrung. Strom-, Steilheits- und Kreuzmodulationskurven vervollständigen die schaltungsabhängige Regelröhre.

Roehrenbilder

Sockelbelegung und Anschluesse

Sockel: P8A - Europe side contact (Au P, 8SC) (Codex=Su) Top contact with a cap.

Elektrische Daten

Heizung

Heizspannung Vh
2 V
Heizstrom Ih
0.045 A

Datenblatt PDF

EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34

123.972 Ventile im Katalog
19.571 Datenblatt gespeicherte Ventile

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