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KK2: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre KK2.
Die KK2 ist eine direkt geheizte Oktode zur Frequenzumsetzung in Batterie-Superhets auf Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Oszillator und Mischer teilen Heizfaden und Elektronenstrom zur Stromersparnis. Philips stellt sie bereits im Handbuch 1935 in der 2-V-Reihe vor. Gitter 1 gehört zum Oszillator, 2 ist Hilfsanode, 4 Signalgitter, 3 und 5 Schirmgitter, 6 Bremsgitter. Die Umsetzung von Empfangssignal und Oszillation erzeugt die Zwischenfrequenz.
Heizfaden 2 V, etwa 0,13 A bei paralleler Batteriespeisung. Dokumentiert sind europäischer Außenkontaktsockel P8A, Signalgitter an Kopfkappe und äußere leitende Beschichtung. Philips vom 7. September 1948 nennt maximal 120 mm Höhe und 47 mm Durchmesser. Hinter der Bauform steht die Zusammenfassung zweier Funktionen ohne zwei getrennte Heizstromlasten.
Für MW/LW nennt 1948 Haupt- und Hilfsanode 90 oder 135 V, Schirmgitter 45 V, Gitter 4 −0,5 V, Oszillatorgitterwiderstand 50 kΩ, Oszillation 8,5 V effektiv. Anodenstrom 0,7 mA, Mischsteilheit 270 µA/V oder 0,27 mA/V, Innenwiderstand jeweils 2 und 2,5 MΩ. Hilfsanodenstrom 1,6 oder 2,2 mA, Schirmgitter 1 mA. Bei Gitter 4 −11 V sinkt die Steilheit auf 2,7 µA/V, Widerstand über 10 MΩ. Die Signalgittervorspannung steuert die Verstärkung.
Für KW dieselbe Ausgabe: Anoden 135 V, Schirmgitter 60 V, Gitter 4 −1,5 V, Oszillation 6 V effektiv; Anode 1 mA, Hilfsanode 3 mA, Schirmgitter 1,4 mA, Steilheit 300 µA/V, Innenwiderstand 1,7 MΩ. Das Handbuch 1937 gibt Hilfsanode 2,3 mA, Schirmgitter 1 mA, Steilheit 270 µA/V. 1935 wurden für KW Schirmgitter 90 V und feste Vorspannung −3 V vorgeschlagen. Unterschiedliche Ausgaben und Betriebspunkte dürfen nicht vermischt werden.
Grenzen 1948: Haupt- und Hilfsanode 135 V, Schirmgitter 100 V, jeweilige Verlustleistungen 0,5, 0,6, 0,4 W, gesamter Kathodenstrom 10 mA, Gitter-1-Widerstand maximal 0,1 MΩ, Gitter 4 maximal 3 MΩ. Französisches Bulletin 30 gab Anoden 150 V, Kathode 11 mA, Gitter 4 von 2,5 MΩ; Januar 1938 reduziert Anoden bereits auf 135 V bei letzteren zwei Werten. Kapazitäten unterscheiden sich leicht: 1948 Anode 14 pF, Signal 10 pF, Signal-Anode unter 0,07 pF.
Anwendungshinweise fordern stärkere Oszillatorrückkopplung als bei der Netzoktode AK2. Text 1937 und französisches Bulletin nennen etwa 100 µA im Gitterwiderstand auf MW/LW, 60 µA auf KW, mit induktiver Rückkopplung und zusätzlichem Kondensator um 2500 pF. Auf KW bleibt Gitter 4 ohne besondere Gegenmaßnahmen fest vorgespannt, um Frequenzverwerfung zu vermeiden. Philips erwägt Oszillatorfrequenz unter dem Signal und eine HF-Stufe für Empfindlichkeit und Rauschen, warnt aber vor übermäßiger Verstärkung und Pfeifstellen. Der Wandler ist Teil eines vollständigen Radioentwurfs mit dokumentierten Kompromissen.
Roehrenbilder
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: P8A - Europe side contact (Au P, 8SC) (Codex=Sto) Top contact with a cap.
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 2 V
- Heizstrom Ih
- 0.13 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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