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ECF80: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre ECF80.
Die ECF80 vereint eine Triode und eine Pentode mit hoher Steilheit in einem Kolben; die Kathoden sind getrennt. Philips, Mullard und Brimar beschreiben sie vor allem als Frequenzwandler für Fernsehempfänger; Mullard und Brimar nennen Anwendungen bis 220 MHz. Dabei kann die Triode als örtlicher Oszillator und die Pentode als Mischstufe dienen. Die getrennten Kathoden ermöglichen unterschiedliche Anschlüsse und Arbeitspunkte beider Stufen, obwohl sie sich die Heizung teilen.
Die Röhre hat einen neunpoligen Noval-Sockel und eine 6,3-V-Heizung für parallele Speisung mit Wechsel- oder Gleichstrom. Philips, Mullard, Brimar und Mazda-Belvu geben 430 mA an, ein Blatt von La Radiotechnique dagegen 450 mA. Bei der Auslegung der Heizung sollte dieser Unterschied zwischen den Unterlagen berücksichtigt werden. Die Datenblätter unterscheiden außerdem die Kapazitäten innerhalb der Sektionen von denen zwischen Triode und Pentode, was bei Hochfrequenzschaltungen wichtig ist.
Unter den Philips-Beispielbedingungen von 1957 arbeitet die Pentode mit 170 V an Anode und Schirmgitter, 10 mA Anodenstrom und 6,2 mA/V Steilheit. Für die Triode werden 100 V Anodenspannung, 14 mA, 5 mA/V Steilheit und ein Verstärkungsfaktor von 20 angegeben. Dasselbe Blatt zeigt zwei Mischbeispiele mit unterschiedlichen Kathodenwiderständen und Mischsteilheiten von 2,2 beziehungsweise 2,1 mA/V. Diese Werte gelten für die genannten Schaltungen und Arbeitspunkte, nicht unverändert für jedes Gerät.
Mehrere Hersteller geben denselben Konstruktionshinweis: Philips und La Radiotechnique empfehlen für die Triode einen Colpitts-Oszillator statt einer Hartley-Schaltung. Mullard erläutert den Grund: Schwankungen der Kapazität zwischen Heizung und Kathode können die Röhre für einen Hartley-Oszillator ungeeignet machen, besonders in UKW-Empfängern. Diese Besonderheit zeigt, wie eine in Kurzbeschreibungen oft fehlende parasitäre Kapazität die Wahl der Oszillatorschaltung beeinflussen kann.
Die Grenzwerte sind für beide Sektionen getrennt zu lesen. Das Philips-Blatt von 1957 nennt höchstens 250 V Anodenspannung für Triode und Pentode sowie maximale Anodenverlustleistungen von 1,5 W beziehungsweise 1,7 W; der Schirmgittergrenzwert der Pentode hängt vom Kathodenstrom und der Anodenverlustleistung ab. Die geprüften Unterlagen umfassen Blätter aus den 1950er und 1960er Jahren. Sie ermöglichen den Vergleich der Herstellerangaben, sofern typische Betriebswerte von zulässigen Höchstwerten getrennt bleiben.
Roehrenbilder
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: Noval (B9A) (9 pin)
| Pin | Funktion |
|---|---|
| 1 | a(t) |
| 2 | g1 |
| 3 | g2 |
| 4 | h |
| 5 | h |
| 6 | a |
| 7 | k,s,g3 |
| 8 | k(t) |
| 9 | g1(t) |
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 6.3 V
- Heizstrom Ih
- 0.43 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
So verwenden Sie das Ventillager
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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