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6021: Datenblaetter und technische Daten
Sockelbelegung, elektrische Daten und verfuegbare verwandte Typen der Roehre 6021.
Die 6021 enthält zwei Subminiaturtrioden mit mittlerem Verstärkungsfaktor und jeweils eigener Kathode. Die Quellen beschreiben sie als Sonderqualitätsröhre für Verstärker und Oszillatoren in industriellen, militärischen, mobilen und Luftfahrtanwendungen. RCA nennt Anwendungen bis 400 MHz; Tung-Sol führt VHF- und UHF-Oszillatoren und Mischer an. Auch niedrige Frequenzen gehören dazu: Sylvania veröffentlicht Daten widerstandsgekoppelter Verstärker, General Electric ordnet sie der Five-Star-Reihe für allgemeine Verstärkung zu. Beide Systeme vereinen zwei Funktionen im kleinen Kolben und behalten getrennt zugängliche Kathoden.
Die Heizung ist indirekt; der gemeinsame Heizfaden benötigt nominal 6,3 V Wechsel- oder Gleichspannung und insgesamt 300 mA. Für jede Triode ergibt der Arbeitspunkt mit 100 V Anodenversorgung und 150 Ω Kathodenwiderstand etwa 6,5 mA, Verstärkungsfaktor 35, Steilheit 5,4 mA/V und Innenwiderstand 6,5 kΩ. Der Faktor 35 entspricht nicht automatisch der Schaltungsverstärkung. General Electrics Tabellen unterscheiden etwa nieder- und hochohmige Ansteuerung und nennen je nach Bauteilen und Versorgung unterschiedliche Verstärkungen und Ausgangsspannungen. Sylvania weist außerdem auf mögliche Instabilität in Kaskoden oberhalb etwa 100 MHz hin: Hochfrequenzeignung ersetzt die Prüfung des konkreten Aufbaus nicht.
RCA erläutert den Aufbau: Ein U-Rahmen versteift das System, geformte Teile und Glimmer fixieren die Elemente, eine Getterabschirmung begrenzt Ablagerungen auf Elektroden und Reinnickelanoden vermindern Gasfreisetzung. Der Heizfaden aus reinem Wolfram wird wegen seiner mechanischen Festigkeit beschrieben. Diese Einzelheiten erklären das Streben nach elektrischer Stabilität und verringerter Mikrofonie. Der Körper ist ohne Drähte höchstens etwa 34,9 mm lang und 10,16 mm dick. Die acht flexiblen Anschlüsse folgen 8DG: Heizung an 3 und 6; Anode, Gitter und Kathode eines Systems an 8, 7 und 5, des anderen an 1, 2 und 4.
Zuverlässigkeit wird durch Prüfungen belegt, nicht allein durch einen Handelsnamen. General Electric ET-T1101A vom Dezember 1956 beschreibt Stichproben mit zwanzig Stößen bei 450 g, Vibration bei 2,5 g für 32 Stunden in jeder von drei Lagen und 2.000 Heizzyklen mit einer Minute Ein- und vier Minuten Ausschaltzeit. Philips nennt im Dezember 1968 Stöße bei 500 g und Kontrollen nach 1.000 Stunden unter festgelegten Bedingungen. Höchstwerte müssen dem jeweiligen Blatt entnommen werden: Philips und General Electric nennen je System 165 V und 0,7 W Anodenwerte, RCA im vorläufigen Blatt vom April 1958 dagegen 165 V und 1,1 W. Daraus darf kein einheitlicher Grenzwert für jedes Exemplar gebildet werden.
Jede Einbaulage ist zulässig. RCA empfiehlt eine gut geregelte Heizversorgung und Lötstellen weit von der Drahteinschmelzung, um Glasschäden zu vermeiden; Philips 1968 verlangt mindestens 5 mm zum Löten und 1,5 mm zum Biegen. Verwendete Dokumentation: Philips 6021 vom 10. Oktober 1961 und Dezember 1968; RCA 6021 vom Oktober 1957 und April 1958; General Electric 6021 ET-T1101A vom Dezember 1956; Sylvania 6021 vom Februar 1957; Tung-Sol-Blätter 6021 einschließlich Seiten von 1957 und 1962; CSF Subnitron 6021.
Roehrenbilder
Sockelbelegung und Anschluesse
Sockel: Subminiature 8-pin (B8D)
Elektrische Daten
Heizung
- Heizspannung Vh
- 6.3 V
- Heizstrom Ih
- 0.3 A
Datenblatt PDF
EL84 ECC83 12AX7 EL34 6L6GC 300B KT88 GZ34
So verwenden Sie das Ventillager
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Datenblatt PDF und häufige Suchen
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